Keine Fremdvergabe und Entlassungen im Botanischen Garten

Mitteilungen derArbeitsgemeinschaft für ArbeitnehmerfragenCharlottenburg – Wilmersdorf Nr. 113 – 14.12.2015

Kontakt: afa-cw@t-online.de, GotthardKrupp@t-online.de; https://afacwblog.wordpress.com/

113 AfA Botanischer Garten mit Pressemitteilung von ver.di

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Liebe Genossinnen, liebe Genossen,

Es reicht!

KollegInnen und Kollegen im Botanischen Garten, der zur Freien Universität gehört und damit vom Land Berlin finanziert wird, wird mit Ausgliederung und Kündigung gedroht! Im Botanischen Garten gibt es schon lange eine Mehrklassengesellschaft: Teile der Belegschaft werden nach dem TV-L bezahlt, andere werden in einer ausgegründeten Gesellschaft beschäftigt, zu deutlich geringeren Konditionen (bis zu 72% weniger Lohn), für die gleiche Arbeit. Soweit inzwischen die traurige Normalität, selbst im öffentlichen Dienst unter sozialdemokratischer Regierung!

Seit Februar 2015 gibt es Sondierungsgesprächen für einen Tarifvertrag mit der Betriebsgesellschaft, um diese Ungleichbehandlung zu beenden. Der Arbeitgeber plant nun das Ende jeder Verhandlungen durch weitere Fremdvergaben und damit Entlassungen von 31 Beschäftigten. Statt faire Bezahlung droht nun Arbeitslosigkeit! Statt endlich Landesparteitagsbeschlüsse umzusetzen, anstatt das Versprechen auf das Recht, Schluss zu machen mit „tarifvertragsfreien Zonen,“ einzulösen, wird weiterhin im Verantwortungsbereich des Landes Berlin ausgegründet, Tarifflucht begangen und nun sogar, trotz Widerstands der Belegschaft, mit Verkauf und Entlassung gedroht!

Soll damit ein Zeichen für Berlin gesetzt werden.

Das kann und darf nicht geduldet werden.

Es muss endlich Schluss sein mit Ausgründungen, Tarifflucht und Befristungen! Die „Rote Linie“ ist längst überschritten, unsere Parteitagsbeschlüsse müssen endlich umgesetzt werden!

Wir fordern daher die SPD-Mitglieder im Senat, die SPD-Abgeordneten und den SPD-Landesvorstand auf, die Politik der Ausgründungen und Tarifflucht zu beenden und zur Kuratoriumssitzung der Freien Universität am 16. Dezember 2015 zu intervenieren und den Plänen des Präsidiums der FU eine Absage zu erteilen!

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