Schluss mit prekärer Arbeit und tariffreien Bereichen im Verantwortungsbereich des Landes Berlin!

Kurzericht von der AfA-Versammlung am
 16. September 2014 im Wilhelm-Leuschner-Saal des DGB-Hauses

Rund 150 Kolleginnen und Kollegen, GewerkschafterInnen und SozialdemokratInnen waren der Einladung von vier Kreisverbänden der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) gefolgt, um gemeinsam über die Situation prekärer Beschäftigung im Land Berlin zu diskutieren – und über die Frage: Was tun?

Ob sie aus dem Gesundheitswesen kamen, von der Charité Facility Management (CFM) und von Vivantes, aus dem Kulturbereich, den Musikschulen, der VHS, dem Technikmuseum, dem Botanischen Garten und dem Opernhaus, aus den Schulen und Universitäten, den Schul- und Landesbibliotheken, den Verkehrsbetrieben BVG und S-Bahn, aus den Kinder- und Jugendambulanzen, den Wohnungsbaugesellschaften, vom Flughafen – die Kolleginnen und Kollegen schilderten mit sehr beeindruckenden Worten die ungesicherten, ja häufig entwürdigenden Arbeitsverhältnisse, denen sie ausgeliefert sind.

Saal 04 Ein wichtiger Austausch hat begonnen.

Die Veranstaltung wurde zu einer überzeugenden Demonstration für die Forderungen, die an die anwesenden Verantwortlichen der SPD und der AfA gerichtet wurden:

Es muss Schluss sein mit prekärer Beschäftigung, mit einer Politik des Kaputtsparens, deren Ergebnis Ausgliederungen, Lohndumping und Tarifflucht sind.

Eingeladen waren der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß, der SPD-Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus Raed Saleh, der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller*), Jörg Stroedter, SPD, MdA, Ausschuss Beteiligungsmanagement, Birgit Monteiro, MdA, Arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Abgeordnetenhausfraktion und Christian Haß, Landesvorsitzender der Berliner AfA.

Außerdem nahmen teil: Christian Hossbach, stellv. DGB-Vorsitzender Berlin-Brandenburg, Roland Tremper, stellv. Bezirksgeschäftsführer ver.di Berlin, Heiko Glawe, DGB- Regionalgeschäftsführer Berlin und Annegret Hansen, stellv. Bundesvorsitzende der AfA.

Die Beiträge auf der Veranstaltung sollen in einer Dokumentation zusammengefasst und für das weitere politische und gewerkschaftliche Handeln veröffentlicht werden.

Bereits auf der Versammlung wurde von zahlreichen Teil­nehmerinnen und Teilnehmern eine Erklärung unterzeichnet, die wir in der Anlage veröffentlichen und von der wir hoffen, dass sie weitere Unterstützung findet, um das Signal, das von der Versammlung am 16. September ausgehen kann, zu unterstreichen.

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für Ihre Diskussionsbeiträge.

Dr. Ursula Walker (AfA Treptow-Köpenick, ver.di, Mitglied der BVV)
Gotthard Krupp (AfA Charlottenburg-Wilmersdorf, ver.di-Bezirksvorstand Berlin)
Sven Meyer (AfA Reinickendorf, ver.di Fachbereich 13)

 Volker Prasuhn (AfA Tempelhof-Schöneberg, ver.di Fachbereich 13)

————————————–

*) Michael Müller musste sich entschuldigen lassen, weil es wegen einer Verpflichtung als Senator in New York weilte. Er sandte eine Grußadresse an die Versammlung.

Zum download:

Kurzbericht AfA-Veranstaltung 16 September2014

Erklärung

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